Ostermarsch am 20.4. in Limburg

Limburg, den 3.4.2019

zum diesjährigen Samstag, den 20.4. um 11:00 Uhr organisiert das Bündnis Courage den 2. Limburger Ostermarsch. Wir können den Initiatoren durchaus dankbar sein, dass sie all die Jahre, trotz der kleineren Zahl an Friedensaktivist*innen alljährlich daran erinnerten, dass Frieden und Abrüstung weiterhin eines der zentralen Themen unserer Zeit ist. Vergangenes Jahr waren es in Limburg und zahlreichen anderen Orten ca. 150 Menschen, die ihrer Besorgnis über die zunehmende Gewalt-/Kriegsbereitschaft in den Gesellschaften unseres Planeten Ausdruck verliehen. Dieses Jahr sollten es deutlich mehr werden. Den Marsch unterstützen dieses Jahr eine Vielzahl von Organisationen aus Politik, Kultur, Gewerkschaften und Kirchen.

“In der Tat hatte „Courage“ im letzten Jahr zum Ostermarsch aufgerufen, in diesem Jahr aber sind es mehr als 20 Organisationen, darunter lokale Parteigliederungen von B90/Die Grünen, Die Linke und SPD, sowie gewerkschaftliche Gremien, kirchliche Organisationen und Friedensbündnisse, Organisationen der demokratischen Kurden und lokale NGOs. Darüber hinaus rufen auch  – bis heute schon –   über 40 Einzelpersonen zur Teilnahme auf.
Dieses breite Aufruferbündnis in Vorbereitung des diesjährigen Ostermarschs verdeutlicht auch, wie viele Menschen die gesteigerte Kriegsgefahr erkennen und kriegerische Auseinandersetzungen nicht als Lösung der Probleme dieser Welt sehen. Es ist dringend notwendig, neue Wege zu gehen und wir müssen hier in unserem Land damit beginnen.” (zitiert aus einem Schreiben der Aktivistin Marita Salm vom 2.4.).

Wenn nun einige völlig verantwortungslose Politiker*innen in Deutschland der europäischen nuklearen “Nach”rüstung das Wort reden, unterstreicht das nur die dringende Notwendigkeit, das klare öffentliche NEIN möglichst vieler Wähler*innen entgegen zu setzen.

Der Ostermarsch in Deutschland geht vermutlich auf den Aldermaston March in den 1950iger Jahren zurück. Britische Gegner der Nuklearwaffen starteten eine umfassende Kampagne. In den 1960iger Jahren griffen Konrad Tempel (Pädagoge, Quäker und Pazifist, Hamburg), Helga Stolle (Pädagogin, Quäkerin und Pazifistin, Hamburg) und Andreas Buro (Politikwissenschaftler, Friedensaktivist, Sozialist/”ehemaliges Sozialistisches Büro, Berlin, Grävenwiesbach, verstorben 19.1.2016)  diese Initiative in und für Deutschland auf.

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