Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU), zahlreiche seiner Parteifreundinnen und Parteifreunde sowie der Wunschkoalitionspartner der Union, die FDP, halten in Nibelungentreue fest an der Atomenergie.
Ungeachtet der horrenden Pannenstatistik der Schrottreaktoren in Biblis, der Katastrophe Asse, der ständigen Pannen des Krümmelmonsters und der beständig von den Atomreaktoren ausgehenden Gefahren, fordert die CDU/CSU und die FDP den Bau neuer Atomkraftwerke. Die Endlagerstätte soll nach dem Willen dieser Ministerpräsidenten Gorleben sein. Ignoriert werden die desaströsen Erfahrungen mit der Asse.
Keiner der Befürworter will allerdings neue Atomanlagen oder gar ein Endlager im eigenen Bundesland. Im Kreis Limburg-Weilburg ließ sich ein solches Projekt, diskutiert vor mehr als 2 Jahrzehnten eben sowenig gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen, wie im bayerischen Wackersdorf oder im baden-württembergischen Whyl.
Auf die Frage “Atomkraft?” gibt’s nur eine Antwort: Nein Danke!
Abschalten. So schnell wie möglich!
Wer nun daran zweifelt, Atomkraftwerke ließen sich schnell abschalten, sei daran erinnert, dass diese das regelmäßig selbst erledigen. Ständige Pannen führen zur Abschaltung. Biblis stand ca. ein Jahr still und – keiner hat’s gemerkt! Die Lichter, wie von der Atomindustrie behauptet, gingen nicht aus.
Der TV Sender Arte hat sich um die Aufklärung der Vorgänge in Tschernobyl verdient gemacht: http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Tschernobyl—20-Jahre-danach/1177554,CmC=1183818.html




